Bewegtbild
Aus Printprodukten werden animierte Plakate, aus Infografiken Präsentationen und aus Ihrem Event eine Dokumentation – ich bringe Bilder in Bewegung, die bewegt.
… habe ich mir gedacht – und dann die hier gemacht.
Ich bin Kommunikationsdesigner mit +15 JahrenErfahrung in Infografik- und Sounddesign sowie im Bildungsbereich.
Ob komplettes Erscheinungsbild oder Unterstützung als erfahrener Freelancer … ich freue mich auf Ihre Anfrage!
Aus Printprodukten werden animierte Plakate, aus Infografiken Präsentationen und aus Ihrem Event eine Dokumentation – ich bringe Bilder in Bewegung, die bewegt.
Mit Konzeption und Design gebe ich Ideen, Unternehmen und Veranstaltungen ein Gesicht und helfe dabei, komplexe Inhalte einfach zu vermitteln.
Gestalterische und technische Inhalte zielgruppengerecht vermitteln. Wissen wird so aufbereitet, dass es zugänglich ist und hängen bleibt.
Wo bin ich? Wo ist was? Wie finde ich, was ich suche? Für das Kunstmuseum Stuttgart entwickelte ich mit der Klangerfinder GmbH ein interdisziplinäres Projekt aus Design, Animation und Illustration. Ziel: Inhalte, die intuitiv funktionieren, verständlich sind und sich in das bestehende Erscheinungsbild einfügen.
Recruiting das wirkt. Imagefilm mit Logoanimation, Event-Doku und Aufbereitung für einen Bildungsanbieter, der expandiert. Ziel: ein konsistenter Auftritt, der Vertrauen schafft und als Arbeitgeber überzeugt.
Nicht alles darf ins Internet. Auf Anfrage zeige ich weitere Projekte – gezielt ausgewählt, passend zu Ihrem Vorhaben.
Aufgaben, die ich mir selbst stellte, um zu wachsen und zu experimentieren.
Eine Gute-Nacht-Geschichte für meinen Sohn geschrieben, illustriert und als Buch gestaltet – für Lesen im Kerzenlicht mit großer Schrift und Collagen. „Vogelfutter mit Katerstimmung“ ist eine winterliche Geschichte über Missverständnisse und Freundschaft, mit Wortwitz und Humor.
Gedanken zu Gestaltung, Vermittlung und Kommunikation.
Lass doch die KI alles designen! Ein Experte kontrolliert und fertig. Tun wir mal nicht so als wäre wirklich menschliche Kreativität gefragt! Ginge es darum, könnte ich nicht so viele Fehler machen. Da fehlt einLeerzeichen? Diese ‘Anführungszeichen’ stören, weil sie falsch sind! Wir haben Regeln für alles. Nichts falsch machen ist die Devise – und wenn es darum geht, soll die KI doch übernehmen.
Ich will keine Kreativität bei Icons, Menüs und Warnfarben. Ich will finden, was ich suche. Ich will eine Ampel sehen und sofort kapieren, was das Licht bedeutet. Einen Schalter an der richtigen Stelle. Ein Menü, das mich dorthin bringt, wo ich hin will – oder dorthin, wo es hinführen soll. Etwas, das nicht stört. Und wenn es stört, dann mit Absicht. Etwas, das Regeln folgt.
Regeln zu brechen ist wild. Also lasst uns Künstler sein und KI die Regeln umsetzen. Es ist doch großartig, wenn es einen besseren Hammer gibt, mit dem ich auch schrauben kann. Aber warum sollten wir alles mühsam selbst tun? Warum das Icon neu denken, das Foto selbst schießen, die Schrift per Hand korrigieren, die Illustration zeichnen, das Logo entwerfen? Wer wollte freiwillig stundenlang verkrüppelt vor dem Monitor sitzen? Gestalten? Ja. Formen? Ja. Zeichen? Ja. Musik machen? Ja. Animationen machen? Ja.
Wenn KI besser retuschiert, mehr entwirft und schneller Varianten erzeugt – was genau diskutieren wir dann noch? "Die KI wird niemals so gut wie …" Ja, wirklich? Das Auto wird niemals das Pferd ersetzen? Wirklich?! Bald gibt es nur noch einen ehrlichen Grund, all das "Kreative" selbst zu machen: WEIL WIR ES LIEBEN! Und das ist ein verdammt guter Grund. Das ist der Wille zu gestalten, der ein Ventil sucht. Ich liebe das. Aber ist das Design? Alles, was KI schneller und effizienter übernimmt, nimmt sie mir nicht weg. Sie befreit mich. Davon, alles unter dem Diktat des Funktionierens zu machen. Davon, dass alles effizient sein muss. Ich kann es machen, weil ich es liebe. Nicht, um zu erreichen, zu erledigen oder abzuhaken – sondern um wirklich etwas zu machen. Wäre das nicht wunderschön?
Eine große Ehre und ein nostalgischer und freudiger Anlass, etwas nervös an meine alte Hochschule zurückzukehren. Was ich dabei gelernt habe und wie mich das weitergebracht hat, lässt sich in drei Lektionen zusammenfassen:
1. Designerinnen sind doppelt krass 2. Sich nicht kleiner aber andere groß machen 3. …
1. Designerinnen sind doppelt krass
Die Gespräche mit Jurorinnen, Professorinnen und die Arbeiten der Studentinnen haben mir gezeigt: Frauen im Design haben es extra schwer. Erfolgreiche Frauen im Design sind doppelt beeindruckend, denn sie setzen sich nicht nur durch ihre Qualität, sondern auch trotz Vorurteilen durch und ich hatte ja keine Ahnung, was es da für Vorurteile gibt. Das Verhalten, sich selbstbewusst zu inszenieren und Raum einzunehmen, ist nicht jedermanns, aber oft eine männliche Sache. Doch ist Durchsetzen des Durchsetzens wegen wirklich die Aufgabe? Oder geht es darum, Qualität und Innovation zu liefern, empathisch und lösungsorientiert zu handeln, kollegial im Team zu arbeiten und für seinen Einsatz fair bezahlt zu werden? Radikal-feministische Ansichten helfen nicht weiter; was weiterbringt, sind positive Erfahrungen wie diese.
2. Andere groß machen, sich selbst nicht klein
Ich bin nur Solo-Selbstständig und habe ja keine Personalverantwortung. Ich mache Projekte … aber auch mal was nur für mich … vielleicht Kunst? Nein! Unsicherheit ist menschlich und Bescheidenheit eine Tugend, aber „nur“ ist kein gutes Wort, um sich zu beschreiben! Ich bin multimedial ausgebildet, habe bei großen Agenturen und internationalen Projekten mitgewirkt, fünf Jahre fest angestellt aber immer selbstständiger Designer. Freie, unbeauftragte Projekte mache ich aus Überzeugung und innerem Antrieb. Als Sounddesigner gearbeitet, Schmuckdesign gelernt, Hörspiele geschrieben und produziert, Kampagnen gegen SUVs gemacht, Musik veröffentlicht, ein Kinderbuch geschrieben … Technisch anspruchsvolle Abläufe verständlich erklärt, animierte Infografiken erstellt und Corporate Designs entwickelt. Mein Porträt ist ein Panorama. Der Austausch mit anderen hat mir geholfen, das besser zu verstehen.
3. Nur wer nichts macht, macht keine Fehler
Als Juroren wollten wir den Studenten einen Rat mit auf den Weg geben. Was hätte ich meinem studentischen Ich gerne mitgegeben? Ich hatte drei Ideen: 1. „Neide nie, gönne immer.“ Im Studium gab es viele, die etwas besser konnten. Die falsche Antwort darauf ist Neid, die richtige ist Inspiration. 2. „Im Zweifelsfall für den, der etwas macht, nicht für den, der es kritisiert.“ Macher erschaffen Neues. Kritiker tragen ab und schärfen, doch Geben ist seeliger denn nehmen, also: pro Macher! 3. „Keine Angst vor Fehlern.“ Ich war nervös. Redezeit begrenzt. Wo ist der Preis? Habe ich die Urkunde? Was wollte ich noch sagen? Ich habe Fehler gemacht, aber das Learning aus den Präsentationen der Studenten: Thematisiere die Fehler nicht! Da fehlt ein „i“ in der Überschrift? Der Drucker hat die Farben verzerrt? Natürlich sind Fehler ärgerlich, aber „Fehler sollten das Letzte sein, was mich davon abhält, zu machen.“
Danke an den ganzen Studiengang Kommunikationsdesign der HTWG an Simone Kapeller und Sandra Benz für den Input!
Wenn Sie etwas gestalten, erklären oder in Bewegung bringen wollen, schreiben Sie mir.
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